Klassierung

Mit einer Klassierung von Merkmalsausprägungen fasst man diese in Klassen zusammen. Dabei gehört jede Merkmalsausprägungen auch in genau eine Klasse. Wie viele Klassen man verwendet, das bleibt jedem selbst überlassen und ist von Fall zu Fall verschieden. Entscheidet man sich nämlich für zu viele Klassen, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einige Klassen gar nicht oder nur sehr gering besetzt sind. Entscheidet man sich hingegen für zu wenige Klassen, dann besteht die Gefahr, dass die charakteristische Form der Verteilung nicht klar wird. Als einen sehr groben Anhaltspunkt kann man die „Wurzelregel“ nehmen. Demnach ist die Anzahl der Klassen einfach die Wurzel der Elemente der Urliste.

Generell schließt man Klassen nach oben und nach unten. Dann ist die obere Klassengrenze der einen Klasse gleichzeitig die untere Grenze der nächsten Klasse. Die jeweils erste und letzte Klasse können offene Randklassen sein. D.H. das sie jeweils nach links offen (erste Klasse) oder nach rechts offen (letzte Klasse) sind. Die offenen Randklassen dienen „Ausreißer“ einzufangen.

Klassenbreite: Die Klassenbreite ergibt sich aus der Differenz von oberer und unterer Klassengrenze → Klassenbreite = Obere Grenze – Untere Grenze

Klassenmitte: Die Klassenmitte ist das arithmetische Mittel aus unterer und oberer Klassengrenze → Klassenmitte= 0.5(Untere Grenze + Oberer Grenze)